Investiere in Dich selbst!

Gepostet Von Ben am 27. Aug 2018 | Keine Kommentare


Die Entwicklung um uns herum ist rasant. Wir können das nicht ändern oder aufhalten, nur damit umgehen lernen. Eine Eigenschaft, die meiner Meinung nach für jeden wichtiger wird denn je ist: Veränderungsfähigkeit. 

 

Damit meine ich, mit ständig neuen Rahmenbedingungen umgehen zu können, immer wieder neue Dinge lernen zu können. Das braucht etwas Übung. Insbesondere, wenn man kein Digital Native ist.

 

Gewusst wie u. worauf es ankommt! Wie oft sind wir abhängig vom Guten Willen bzw. Empfehlungen anderer Leute (zum Beispiel Finanz- und Anlageberater)? Wie oft ist man verunsichert und lässt es dann doch lieber bleiben (und hält so am Mittelmaß fest)? Obwohl es vielleicht garnicht so schwer wäre, sich in ein neues Thema hineinzufuchsen!?

 

 

Was bedeutet eine Investition in sich selbst?

 

Eine Investition ist etwas, wo ich heute etwas gebe (z.B. Zeit, Arbeit, Geld) und später mehr herausbekomme, als ich hineingesteckt habe. Bei Geld ganz simpel gesagt: Etwas, was mir Geld in die Tasche bringt. Bei Wissen der Effekt, der daraus hervorgeht.

 

Das Gegenteil – also eine Ausgabe oder Verbindlichkeit – ist also etwas, was mir Geld, Arbeit, Zeit wegnimmt, und wofür ich weniger oder gar nichts zurückbekomme.

 

Mit Investition in Dich selbst ist also gemeint: Was Du heute vorbereitest, wird in der Zukunft Früchte tragen. Wissen zum Beispiel, dafür wird man immer die besten „Zinsen“ bekommen, denn das kann einem niemand wegnehmen. Mit Zinsen, oder Erträgen, meine ich ein erfülltes und nach vorne gerichtetes, sowie deutlich selbstbestimmteres Leben!

 

Das erreicht man, indem man sich ständig positiv weiterentwickelt.

 

 

Kontinuierliche Verbesserung

 

Dieser ständige Verbesserungsprozess kann auch fast schon „spielerisch“ sein. Es braucht nicht immer Druck dazu. Vorausgesetzt, es besteht nicht übermäßiger Leidensdruck. Dann ist natürlich Handeln angesagt… Wechsle den Job, den Wohnort, oder tue was auch immer nötig ist, um den Zustand zu verbessern, den Leidensdruck zu senken.

 

Mit Veränderungen meine ich nicht, dies zum Selbstzweck zu erheben. Nicht einfach nur „anders“, oder „besser“, sondern damit meine ich Entwicklung in Richtung Effektivität und persönliche Freiheit:

  • Selbsterkenntnis (was ist das Richtige für Dich?)
  • Stärke Deine Stärken
  • Kenne Deine Schwächen
  • Erarbeite Dir breites Wissen
  • Dazu 1-2 Themen mit Spezialwissen
  • Verbessere Dein Mindset, Deine Grundeinstellung
  • Verbessere Dein Netzwerk
  • Optimiere Deine Gewohnheiten (Ernährung, Sport, Effektive Ruhe, Lernen,…)

Usw. Immer Schritt für Schritt.

 

 

Es gibt aus meiner Sicht drei gute Gründe, in sich selbst zu investieren:
a) weil es Dir gut geht, oder
b) um veränderungsfähig zu bleiben, oder
c) wenn Du unzufrieden bist.

 

 

 

Wenn es Dir gut geht

 

Gerade dann, wenn es uns als Menschen gut geht, sollten wir zwar durchaus das Leben genießen – das sollte man immer tun, doch sich zu lange auszuruhen kann dazu führen, dass bestimmte Chancen verpasst werden, oder dass sich die laufenden Veränderungen sogar negativ auswirken können. Mal ehrlich, zu schnell und zu oft wird man doch träge und fällt eventuell sogar zurück in ungünstige alte Verhaltensmuster.

 

 

 

 

Veränderungsfähig bleiben

 

Die Zeiten ändern sich. Und die Zeiten ändern Dich. Das ist der Lauf der Dinge. Doch ist es so, dass die Geschwindigkeit, mit der sich Veränderungen in der Welt breit machen, stark zunimmt. Das kann man mittlerweile überall beobachten und ich finde, dieser Fakt steht völlig außer Frage. Das gilt im beruflichem, wie auch im Privaten!

 

Fachwissen wird langsam aber sicher auch nicht mehr so stark relevant sein, wie die Fähigkeit, agil und kooperativ in neuen Gegebenheiten zurecht zu kommen. In Teamarbeit mit Fachexperten gilt es, seinen eigenen Beitrag zum großen Ganzen immer wieder neu zu finden.

 

In der Management-Welt nennt man diesen Zustand V.U.C.A. :
V – Volatility (Flüchtigkeit)
U – Uncertainty (Ungewissheit)
C – Complexity (Komplexität)
A – Ambiguity (Mehrdeutigkeit).

 

Die sich schnell verändernde Welt (sowohl im Ganzen als Planet Erde, als auch die Umgebung, die unseren Alltag bestimmt) lässt kleine, unerwartete Veränderungen schlecht vorhersehbar werden. Es ist oft auch nicht nachvollziehbar, wieso jetzt auf einmal alles anders wird. Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich immer öfter nicht direkt auf die Planung der Zukunft anwenden. Es wird immer unklarer, wohin die Reise gehen wird. Überall arbeiten globale Teams zusammen und erschaffen sowohl sichtbar, als auch unsichtbar neue Strukturen, neue Technologien, neue Wege. Es wird unübersichtlicher. Eigene Entscheidungen auf einer aktuellen Faktenlage zu treffen wird komplexer. Es ist oft super schwer, etwas ganz eindeutig und zweifelsfrei festzulegen. Habe ich tatsächlich alle Fakten berücksichtigen können? Wer weiß! Oft steht man vor einem Dilemma und kann zwischen zwei oder mehr Möglichkeiten wählen. Ob die Entscheidung richtig ist, wird sich erst zeigen.

 

Das bedeutet, wer Entscheidungen treffen muss, und das müssen wir alle täglich, braucht Mut zur Unsicherheit, und eine gute Basis für seine Entscheidung: Selbstbewusstsein. Hier im Sinne von „sich selbst bewusst sein“, also sich selbst gut zu kennen, ein Wertesystem klar vor Augen zu haben: Was ist mir selbst wichtig(er)?

 

Wir können diese Situation nicht ändern, nur akzeptieren und lernen, damit zurecht zu kommen. Wir müssen unsere Veränderungsfähigkeit optimieren, oder überhaupt erstmal als neuen Standard etablieren.

 

Wir werden diejenigen sein, die entweder mit den sich ändernden Bedingungen zurecht kommen, oder damit überfordert sein werden. Wir haben die Wahl.

 

 

Wenn Du unzufrieden bist

 

Ganz wichtig ist – da spreche ich aus eigener Erfahrung, dass der eigene Antrieb nicht aus Ängsten bestehen sollte. Sicher, etwas für sich selbst zu tun, sich weiterzuentwickeln, ist immer gut. Doch nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung klappt nur auf Dauer gut, wenn sie auf Basis von Chancen, also auf positivem Denken gedeiht.

 

Wenn Du extrem gestresst bist, hilft es nicht, sich noch etwas „oben drauf“ zu packen. Dann gilt es, alle Lebensbereiche auf den Prüfstand zu stellen und kleine, aber sinnvolle Veränderungen vorzunehmen.

 

Negative Gedanken können niemals ein positives Leben erschaffen. Kalendersprüche wie diese gibt es wie Sand am Meer. Auch wenn sie nervig daherkommen, da ist wirklich etwas dran.

 

Eine Sache, die sehr banal klingt, es aber nicht ist, solltest Du Dir bewusst machen: Es ist nicht Dein Leben, das kacke ist, sondern nur Deine aktuelle Lebenssituation. Und die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist offen (siehe oben) und alles was Du zur Verfügung hast ist Jetzt.

 

Dein Leben kannst Du nicht ändern. Deine Lebenssituation schon. Sollte Deine Situation extrem festgefahren sein, suche Dir bitte unbedingt Hilfe und Unterstützung.

 

Wenn ich so zurückblicke, auf meinen damaligen Ausgangszustand, so würde ich es wohl jetzt anders angehen. Auch wenn die Ungeduld riesengroß ist, wäre das Richtige, erstmal wieder voll auf die Beine zu kommen und eine gute Ausgangsbasis zu schaffen. Also in körperliche und geistige Genesung, weg von all dem Stress, zu investieren. Langsam anzufangen. Schritt für Schritt positive Gewohnheiten etablieren und die alten, ungünstigen Verhaltensmuster ersetzen, überflüssig machen.

 

 

Investitionen und Geduld sind eng miteinander verknüpft

 

Ungeduld – ist das immer schlecht?

 

Was gibt es positives an Ungeduld? Es gibt dir Kraft, nicht vor Dingen zurückzuschrecken, die dich ängstigen, weil du so sehr dafür brennst, dein Ziel zu erreichen. Das durchzuziehen, was Dir wichtig ist.

 

Zu ungeduldig zu sein, das weiß sicher jeder, kann jedoch viel kaputt machen. Oder zu Verlusten führen, wenn z.B. die Aktienkusre fallen…

Auf schlaue Weise ungeduldig zu sein bedeutet, geduldig zu sein. (Klingt super, oder?)

 

Geduldig, im Sinne von: ich finde den kürzesten Weg von A nach B, ohne ständig vermeintliche Abkürzungen zu nehmen, die sich am Ende als Umweg herausstellen.

 

Als ich anfing, in mich selbst zu investieren, war Ungeduld mein Antrieb. Bzw. die negativen Gefühle dahinter. Das Gefühl dumm zu sein, nicht mehr Schritt halten zu können, Angst zu haben, immer wieder tagtäglich dasselbe zu erleben und es ein Leben zu nennen. Mich weiterhin so allein und verloren zu fühlen. Was ich wollte war alles, sofort, alles besser, was auch immer das bedeuten sollte.

 

 

Entschleunigung

 

Das sagt sich jetzt so leicht. Doch Deine eigene Vorgehensweise zur Entschleunigung wird entscheidend sein. Das persönliche Lebenstempo ist eine der wenigen Stellschrauben, die Du dabei beeinflussen kannst. Dabei hilft es, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, wenn Du Deine Werte kennst und mit Leben erfüllst.

 

Stell Dir das Ganze also wirklich als einen Wirbelsturm vor, in dessen Mitte Du stehst. Wichtig ist dabei nicht zu vergessen, dass jeder seinen eigenen Wirbelsturm hat. (Manche haben mehrere, einen auf der Arbeit, einen zu Hause…)

 

Renne nicht das Rennen von Anderen. Deren Start war zu einer anderen Zeit und sie haben ein anderes Ziel.

 

In dieser Mitte solltest Du eine Position der Ruhe einnehmen. So bist Du in die Lage versetzt, alles gelassen zu beobachten. Nun musst Du entscheiden, worauf Du reagierst. Und welche Dinge Du anpackst und bearbeitest.

 

Dafür musst Du anfangs einiges Deiner Zeit investieren. Denn die Summe aller Dinge, die wir in unserem Leben anpacken und umsetzen können ist begrenzt.

 

Entschleunigung bedeutet also nicht, dass es entspannend sein wird. Es bedeutet, dass sich die Spannung erhöht! Zwischen all dem was man so tun könnte und dem was Du ernsthaft für Dich selbst tun kannst, klafft eine große Lücke, die es auszuhalten gilt.

 

 

Warum der Weg doch das Ziel ist

 

Die Menschen sind nicht für den Stillstand gemacht. Viele Denken noch immer „Wenn ich erst einmal X habe, dann werde ich glücklich sein.“ – Das funktioniert so nicht. Es gibt kein „Endziel“.

 

Vielleicht hast Du es selbst schon einmal erlebt. Du kaufst Dir ein neues Auto und nach einer Weile ist es alltäglich geworden. Nach dem Erreichen eines Ziels muss also immer etwas Neues kommen. Sonst wird es langweilig und Du bekommst das Gefühl, alles was sich angesammelt hat, müsse beschützt und erhalten werden. Das ist eine „Falle“, eine Illusion!

 

Mittlerweile wird vielen Menschen klar, dass immer mehr Dinge zu besitzen nicht glücklich machen wird. Denn alles, was wir besitzen braucht eine gewisse Pflege.

 

Du musst auch nicht unbedingt Deine Berufung finden, um glücklich und erfolgreich zu sein. Immer wieder Neues zu lernen macht Spaß, wenn es zu Dir passt. Und genau hier liegt der Schlüssel. Es muss zu Dir passen.

 

An einem Ziel anzukommen wird Dich nicht glücklich machen, wenn der Weg dahin es nicht kann.

 

Der wichtigste Schritt ist also, deine Identität und deine persönlichen Werte zu kennen und daraus Deinen Weg herauszuarbeiten. Natürlich nur, wenn Dir das nicht schon klar ist. Soll ja vorkommen…

Es scheint am Anfang wie eine brotlose Kunst, all das herauszufinden, zu suchen und auszuprobieren, doch alles Neue und später evtl. Großartige braucht eine Anlaufphase.

 

 

Andere Denkweisen sind wichtig

 

Schaue möglichst immer über den Tellerrand. Überlege Dir, wie ein Problem vielleicht auf ungewöhnliche Weise gelöst werden kann, was noch ein gangbarer Weg sein kann. Wege, die Du bisher nicht in Betracht gezogen hast, können morgen der Schlüssel zum Erfolg sein.

 

Dieser Krähe auf dem Bild hat sicher keiner gesagt, dass man nicht über Wasser laufen kann…

 

 

 

 

 

 

Wie oben schon gesagt, Du musst nicht alles davon gleich umsetzen. Sammle Ideen, schreib es Dir auf. Wenn Du Deinen Blick für Möglichkeiten schärfst, kannst Du ohne viel Anstrengung viele kleine Schritte nach vorn machen in Richtung der besten Version von Dir.

 

Probiere Dinge aus. Nichts hindert uns daran, mache Sachen einfach zu tun, statt nur darüber nachzudenken. Das alles sind nur Barrieren im Kopf.

 

 

Was Du konkret tun kannst

 

Die wichtigste Basis ist selbstverständlich Deine Gesundheit. Bewegung, körperliche und geistige Fitness, gesunde Ernährung. Darauf möchte ich aber hier weniger eingehen. Dazu gibt es hunderte guter Beiträge im Netz zu finden.

 

 

Disruptive Innovationen

 

Hast Du schon mal etwas von disruptiven Innovationen gehört? Wenn Du meinst – was auch immer das sein mag – es würde Dich nicht betreffen, dann irrst Du Dich gewaltig. Du hälst wahrscheinlich gerade eine solche disruptive Innovation in der Hand: Dein Smartphone. Mittlerweile ein alter Hut, aber etwas, was die Welt maßgeblich verändert hat und dadurch andere Dinge vom Markt fegte.

 

Ein anderes Beispiel dafür ist die Blockchain-Technologie, und damit auch Krypto-Währungen. Angeblich wurde das Thema schon über 200 mal für tot erklärt. Und ein Großteil der Leute weiß jetzt noch nicht einmal, was das ist… Diese Technologie hat aber das Potenzial, die Welt maßgeblich zu verändern.

 

Mit dem Bauchgefühl ist das so eine Sache. Larry Page hat dazu folgendes gesagt, was ich sehr wichtig finde:

 

Ich habe gelernt, dass die eigene Intuition bei Dingen, von denen man nicht viel weiß, nicht besonders gut ist.

– Larry Page

 

Das bedeutet, sich Wissen anzueignen ist – neben einer gesunden Lebensweise – ein anderer, besonders wichtiger Aspekt.

 

 

T-förmiges Wissen

 

Wissen als Investition! Auf jeden Fall einer der wesentlichen Stützpfeiler im Gesamtkonzept.

 

Die Idee ist dabei, dass der Querstrich beim „T“ für breit gefächertes, also eher oberflächliches Wissen steht. Verschiedene Themen, die im Zusammenhang mit Deiner Idee von einer guten Zukunft stehen. Dabei geht es darum informiert zu sein. Idealerweise auch hier und da etwas tiefer schauen, ausprobieren.

 

Man kann auch Pi-förmiges Wissen, oder Doppel-T-Wissen sagen.
Dann wären die senkrechten Striche des „T“ eben zwei Fachgebiete, in denen man tiefergehendes Wissen hat. Warum nicht nach einem (potenziellen) zweiten Standbein schauen?

 

Da ja unsere Zeit begrenzt ist, lohnt es sich aus dem breiten Fundus, also dem Querstrich, mit der Zeit etwas herauszupicken, was sich hartnäckig als „interessant“ und „vielversprechend“ herausstellt, und dies eben zu vertiefen.

 

 

Kein Job ist heute mehr sicher

 

Kein Job ist heute mehr sicher. Wenn in irgendeiner Konzernzentrale beschlossen wird, eine Abteilung stark einzukürzen, oder ganze Zweige zu verkaufen, dann kann es jederzeit jeden treffen. Auch vermeintlich sichere Arbeitsplätze können von heute auf morgen wegfallen.

 

Sicherheit entsteht nur dadurch, dass Du mit dieser Dynamik leben lernst. In dem Du Dich stetig selbst weiter entwickelst. Wenn Du Deinen Wert für andere steigerst, indem Du z.B. unterschiedliche Dinge kannst, dann wirst Du es zumindest leichter haben als diejenigen, die sich weiter auf ihren Lorbeeren ausruhen.

 

Das Wissen über Dich selbst, was Deine Stärken sind, worin Du gut bist und wofür Du es nutzen kannst, ist unbezahlbar. Denn das gibt Dir eine Richtung vor. Ohne dieses Wissen treibst Du nur so vor Dich hin. Wenn Du nun Deine Stärken weiter ausbaust, neue Kenntnisse und Fähigkeiten hinzufügst, dann steigerst Du Deinen Wert weiter.

 

So kannst Du eventuell perspektivisch einen besseren Job finden, der Dir sogar mehr Geld oder Erfahrung einbringt. Oder Du baust Dir ein eigenes Unternehmen auf. Egal ob als Angestellter oder als Unternehmer: Du bist der Unternehmer Deines Lebens.

 

 

Dein Notizbuch

 

Wenn Du Dich dafür entscheidest, auf eine solche Entdeckungsreise zu gehen, solltest Du Dir über alles Notizen machen.

Ich persönlich mag solche handlichen Notizbücher gerne:

Notizen machen hilft dabei, die Gedanken zu strukturieren. Aber auch, größere, umfangreiche Ideen festzuhalten. Dein Kopf ist zum Denken da, nicht zum Abspeichern.

 

Was mir bei meinen vielen Ideen und Impulsen hilft ist, sobald eine Idee kommt, spinne ich sie aus bis mir nichts mehr einfällt und schreibe alles auf. Später ergänze ich über mehrere Tage oder Wochen hinweg alles, was mir noch einfällt. Das ist unglaublich befreiend.

 

Wenn ich später kaum noch daran denke, mache ich dort nicht mehr weiter. Es ist aber erstmal festgehalten. Sollte es doch dazu kommen, dass ich das umsetzen will, überlege ich mir, konkrete Schritte, sowie welchen Aufwand das im weiteren Verlauf mit sich bringen würde, und was das später im Alltag bedeuten würde.

 

Wenn das dann „zuviel“ ist, lass ich es bleiben. Aber wenn ich nicht aufhören kann, darüber nachzudenken, dann kann ich mir überlegen, wie ich es in die Tat umsetzen kann.

 

Natürlich geht auch Evernote oder ähnliche Apps. Aber so ein Buch ist schon cool. 😉

 

 

Nimm Dir am Anfang viel Zeit dafür

 

Vielleicht willst Du unbedingt schnell etwas ändern? – Nimm Dir am Anfang lieber mehr Zeit. Siehe oben… Eine Startphase, sagen wir einen Monat oder drei Monate, kannst Du locker einbauen.

 

Nutze das, um Dinge einfach auszuprobieren. Diese Phase ist zum Testen da. Nichts davon wird verschwendete Zeit sein. Insbesondere ist das eine gute Möglichkeit, Dinge zu tun, die Du bisher noch nie getan hast.

 

Lies zum Beispiel ein Buch über ein Thema, bei dem Du Dich nicht auskennst, was Dich aber aus irgendeinem Grund anspricht. Lies die Biografie einer Person, die Dich inspiriert.

 

Kopieren ist erlaubt, vergiss dabei aber nicht, dass Du selbst ein Original bist.

 

Ich hoffe mein langer Text war etwas hilfreich… Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen nächsten Schritten.

 

Bildquelle: Daniel Stricker – Pixelio.de

 

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